Erfolgreich Laufen – Ziele und Konsistenz

In meinem Bericht „From Zero to Hero“ habe ich versprochen, euch das Handwerkszeug zu einem erfolgreichen (Hindernis-) Lauf mitzugeben. Erfolgreich Laufen – Ziele und Konsistenz. Meiner Ansicht nach, kann die Überschrift für alle Bereiche im Leben gelten. Ersetze einfach Laufen durch „Studieren“, „Surfen“ oder ein x-beliebiges erstrebenswertes Ereignis und es wird klar warum ich diese beiden Elemente als Schlüssel zum Erfolg definiere.

Nur wer sich ein Ziel setzt, der weiß auch in welche Richtung seine Reise gehen soll. Ohne konkretes Ziel können keine Kurskorrekturen vorgenommen werden, weil Abweichungen zu einem unbekannten Kurs schlichtweg nicht wargenommen werden.

Wer sich ein Ziel gesteckt hat, der braucht einen Plan um dort hin zu kommen. Das kann eine Weltkarte, ein Trainingsplan oder ein Semesterstundenplan sein. Und diesen Plan gilt es dann mit Konsistenz umzusetzen. Konsistenz wird im Duden folgendermaßen Beschrieben.
a) Grad und Art des Zusammenhalts eines Stoffes
b) strenger gedanklicher Zusammenhang
Ein besonders Treffendes Synonym findet sich im Wort „Güte“ bzw. „Qualität“

Stell Dir vor Du hast Dir also die Mühe gemacht und einen für Dich passenden Trainingsplan gefunden/erstellt/für viel Geld erstellen lassen. Dein Training ist aber von schlechter Qualität und Du trainierst nicht regelmäßig. Es fehlt dir also an Konsistenz. Wo wirst Dich die Reise hinführen? Sicherlich weder stolz an die Ziellinie eines 30 km Hindernisrennens noch vor den Spiegel wo Du deinen Traumkörper bewundern kannst…
Du hast Dich in der Uni eingeschrieben. Bist bester Dinge in 8 Semestern Germany’s next Top-Engineer zu werden. Aber Du hast wichtigeres zu tun und die Vorlesungen lässt Du sausen oder gehst nur unregelmäßig hin. Es fehlt also wieder einmal an Konsistenz. Ich weiß wovon ich rede, ich habe meine „Studienkonsistenz“ vor dem ersten Drittversuch gefunden. Und was soll ich sagen, es hat funktioniert. Regelmäßiges Wiederholen ist unerlässlich und nur durch enorm viel Talent teilweise zu ersetzen. Aber lasst euch nicht täuschen. Talent ist eine tolle Gabe aber ohne hartes Training bleibt ein talentierter Läufer sein Leben lang lediglich ein talentierter Läufer.

Graphics by BigKahuna

Der Highschool Basketball Coach Tim Notke hat es treffend formuliert: „Hard work beats talent, when talent refuses to work hard.“

Ich habe Dich motiviert? Das freut mich. Jetzt musst Du nur noch das Ziel festlegen, sagen wir mal einen Marathon (Frankfurt, der ist schön schnell) in einer Zeit von 2:01:22. Das sorgt schön für Schlagzeilen. Dann noch einen Trainingsplan. Am Besten den von Arne Gabius kopiert. Regelmäßig trainieren – um Erfolg zu garantieren würde ich doppelt so viel trainieren wie die Weltelite – und schon bist Du der nächste Rekordhalter. Oder doch nicht?

Wenn’s so einfach wäre hätten wir 7 Milliarden Weltmeister auf der Welt. Aber wie wirds gemacht?

1. Ein Ziel suchen, dass zu Dir passt
2. Deinen derzeitigen Trainingszustand bestimmen.
3. Vergleiche dein Ziel mit deinem Trainingszustand. Passe eventuell dein Ziel an
4. Finde einen Trainingsplan der dich motiviert und zu deinem Ziel passt
5. Eat.Sleep.Train.Repeat

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung noch empfehlen ein Trainingstagebuch zu führen. Man kann nicht verbessern was man nicht misst. Mit Sicherheit kannst Du dich an die Trainingseinheiten der letzten zwei Wochen erinnern. Aber alles was davor liegt, wird schon schwieriger. Mit einem ordentlich geführten Trainingstagebuch kannst Du über einen langen Zeitraum verfolgen wie sich deine Fitness verbessert. Wer Kraftsport trainiert, kommt meines Erachtens sowieso nicht drum rum ein vernünftiges Logbuch zu führen. Da ich selbst schon viele Bücher vollgeschrieben habe und mal mehr und mal weniger Zufrieden mit deren Ausführung war, bin ich gerade dabei selbst eines zu entwerfen. Ich werde es sobal wie möglich binden lassen und stelle dann Bilder für euch bereit. Wenn genügend Interesse besteht, kann ich auch eine kleine Serie drucken lassen.

So long. Stay tuned

Euer Big Kahuna

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